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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
»... immer lila-weiße Blumen aufs Grab«
Die Geschichte der jüdischen Mitglieder von Tennis Borussia BerlinTennis Borussia Berlin


Tennis Borussia Berlin spielte in den drei Jahrzehnten nach der Gründung im April 1902 eine zentrale Rolle bei der Modernisierung des deutschen Fußballs. Sportlich stehen dafür Namen wie Richard Girulatis, der erste Trainer im deutschen Spielbetrieb, oder die beiden ersten Trainer der Reichsauswahl, Otto Nerz und Sepp Herberger, die bei TeBe nicht nur ihr Trainerhandwerk erlernten, sondern auch neue Spieltechniken und Strategien erprobten. Zu  den Gründern des Vereins gehörten ungewöhnlich viele deutsche Juden, und bis 1933 hatte Tennis Borussia eine überdurchschnittlich große jüdische Mitgliedschaft, darunter äußerst populäre Spitzensportler wie die Brüder Leiserowitsch, Nelly Neppach, Erich Seelig oder Daniel Prenn. Wer waren diese Menschen? Welche Rolle spielten sie im Verein und wie ist ihr Beitrag zur Modernisierung des Sportbetriebs zu bewerten? Auf welche Widerstände stießen sie? Was geschah 1933 und danach? Die Ausstellung wirft einen Blick auf diese Fragen und geht den Schicksalen der jüdischen Mitglieder von Tennis Borussia Berlin nach.
JAN BUSCHBOM, Historiker, arbeitet seit 18 Jahren sozialpädagogisch mit gewaltbereiten und radikalisierten jungen Menschen. Gründer und Vorstandsmitglied von Violence Prevention Network e. V. (bis Ende 2017), Gründer und Vorstand von iuvenes e. V. Seit der Festschrift zum 100jährigen Jubiläum beschäftigt sich Jan intensiv mit der TeBe-Geschichte: www.tebe.de/geschichten

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
(Ausstellung bis 6.12.2018)
Do 18. Oktober 2018 | 19 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus | Foyer
Fasanenstraße 79–80 | 10623 Berlin
Eintritt frei

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